Mountain, guard, choke…

diese und noch weitere „Fachbegriffe“ aus dem Brazilian Jiu Jitsu und dem Jiu Jitsu hörte man am Samstag, den 07.05.2022 öfter, als Sensei Stefanos Spanopoulos zum zweiten Mal im Yorokobi Dojo anwesend war. Der (fast) 50-Jährige wurde zu einem vierstündigen Workshop eingeladen. Nachdem die aktiven Karate-Ka der Kindergruppe 2 und der Erwachsenen Gruppe bereits im Oktober 2021 erstmalig Einblicke in diese Kampfkünste erhalten haben, war das Interesse an einem ausgiebigen Training mit Stefanos groß. Damals knüpfte der Dojoleiter der Karateabteilung des SV 1911 St. Tönis e.V., Georgos Roumeliotis, den Kontakt zu dem in Düsseldorf lebenden Griechen. Über Facebook kannte man sich und nachdem der erste persönliche Kontakt stattgefunden hat, merkten beide Kampfkünstler, dass die Chemie stimmte.

Der besagte Workshop begann mit einem Warm Up und speziellen Dehnübungen, um die Gelenke auf die verschiedenen Hebel vorzubereiten. Ebenso wurden Auszüge der Fallschule durchgeführt, wobei alle 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sichtlich Spaß hatten. Stefanos baute sein Training didaktisch klug auf. Umgehen der guard, mit vorteilhafter Positionierung. Das eigene Körpergewicht nutzen, um die am Boden liegend Person „festzunageln“ und sich dabei so in eine neue Position zu bringen um einen Haltegriff (Kesa Gatame) anzubringen. Die nun fixierte Person sollte sich dann, durch geschicktes Einsetzen der Beine und unter Nutzung des Kragens der Karate Jacke (!), wieder daraus befreien.

Des weiteren wurden separat dazu takedowns erlernt und vertiefend geübt. Bis dahin wurde bereits viel geschwitzt, wobei der Spaßfaktor aber nicht zu kurz kam. Unter den aufmerksamen Augen von Sensei Spanopoulos konnten die Übungen von allen durchgeführt und umgesetzt werden. Die anwesenden Trainer des SKD Yorokobi (Georgos Roumeliotis), sowie Co- Trainer Eduard Rieger unterstützten ihrerseits ihre Schützlinge. Ca. 20 Minuten vor dem geplanten Ende (14 Uhr), sollten nun alle versuchen während des nun folgenden „technischen Sparrings“ mit dem Partner das Erlernte anzuwenden. In fünf Minuten Intervallen ließ der Trainer nun die Trainingspartner gegeneinander-miteinander (!) antreten…Von Mal zu mal erschienen (mir) diese Minuten langsamer zu vergehen. Sehr gerne vernahm ich dann das letzte „Yame“ des Tages. Extrem erschöpft, aber zugleich überaus freudvoll und glücklich über diese tolle Trainingsereignis bedankten sich alle recht herzlich bei Stefanos. Fest steht…es wird Fortsetzung geben!

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.