Die Alten Herren des SV St. Tönis haben am zurückliegenden sommerlichen Samstag klar und deutlich 5:0 gegen Thomasstadt Kempen gewonnen. Bereits in der 5. Minute brachte Christoph Zrenner seine Farben 1:0 in Führung, nach einer knappen halben Stunde baute Peter Schrade das Ergebnis auf 2:0 aus. Das Spiel blieb einseitig, Youngster Simon Hagedorn schoss noch vor dem Seitenwechsel das 3:0. Nach dem Seitenwechsel ging es so weiter. Patrick Prill erzielte nach Querpass von Christian Blenkers in der 52. Minute das 4:0, und wer sonst als der Fußballgott himself sollte das 5:0 erzielen? Martin Winterberg war so frei und nutzte das Spielfeld – ganz Alt-Herren-untypisch – nicht in der Breite, sondern in seiner ganzen Länge und traf mit langem Anlauf und nach feinem Zusammenspiel mit Peter Schrade zum 5:0-Endstand. Es hätten am Ende auch ein paar Tore mehr sein dürfen, aber wir wollen mal nicht meckern.

Kohtes – Petrick – Klücken, C. Hagedorn – Liptow, Zrenner, Blenkers, Holt – S. Hagedorn (41. Radovanovic) – Prill, Schrade (41. Winterberg).

Für die Alten Herren des SV St. Tönis ist in dieser Saison im Kreispokal bereits im Viertelfinale Endstation. Die Schwarz-Gelben mussten sich am zurückliegenden Samstag gegen den starken SC Schiefbahn 0:2 geschlagen geben. Der SV zeigte vielleicht nicht sein bestes, aber ein engagiertes Spiel. Was sich leider durch das ganze Spiel zog, war die fehlende Durchschlagskraft im Angriff. Der Torwart der Gäste blieb ebenso wenig gefordert wie der Planwagen auf der Mannschaftsfahrt eine Woche zuvor. Das 0:1 fiel in der ersten Hälfte per Foulelfmeter, das entscheidende 0:2 20 Minuten vor Schluss durch einen direkt verwandelten Freistoß. Der SV versuchte es bis zum Schluss, aber es gelang dem Pokalsieger von 2016 zu selten, Zwingendes zu kreieren.

Spielverein: Petrick – Kleingrothe – Hagedorn, Rung (Marquardt) – Antoniadis, Schänzer, Blenkers, Holt – Ahl (Simon) – Buddewig, Liptow (Prill).

 

Die Alten Herren haben ihr Spiel am Montagabend gegen den SSV Grefrath auf dem satten Grün der heimischen Jahn-Sportanlage hinten raus souverän 4:1 gewonnen. Lange nicht gespielt, weit über 30 Grad Celsius auf dem Tacho – die Hausherren sind mit den durchaus komplizierten Bedingungen so gut umgegangen wie möglich. Schon früh ist der Spielverein durch Thomas Wolf 1:0 in Führung gegangen. Nach dem beinahe postwendenden Ausgleich der Grefrather sammelten sich die Spielvereiner in einem interessanten Spiel. Erst hatte Hendrik Ahl mit einem Freistoß an die Latte Pech, dann er und seine Mannschaftskameraden Glück, einen so guten Torwart zwischen den Pfosten zu haben: Kai Petrick konnte gleich dreimal in höchster Not retten. Fünf Minuten vor der Pause zeigte Patrick Prill ungeahnte Qualitäten und überraschte den Gästekeeper mit einem eleganten Heber zum 2:1. Im zweiten Abschnitt knüpfte Schwarz-Gelb an der guten Leistung der ersten Hälfte an und legte nach: Christian Blenkers in der 60. Minute mit einem „knallharten“ Schuss zum 3:1 und zehn Minuten später Michael Holt mit einem platzierten Schuss ins rechte untere Eck zum 4:1 machten den ersten Sieg im ersten Spiel nach der Corona-Pause perfekt. Ein verdienter Sieg gegen einen altbekannten Gegner, mit dem man sich nachher natürlich noch das gemeinsame Bier gegönnt hat.

Petrick – Pohl – Hagedorn, Rung – Antoniadis, Ahl, Blenkers, Buddewig – Zrenner – Liptow, Wolf. Eingewechselt: Holt, Kohtes, Prill.

Die Alten Herren des SV St. Tönis sind am gestrigen Samstag in die Freiluftsaison gestartet. Bei Preußen Krefeld hat die an diesem Tag von Manuel Kohtes betreute Mannschaft 3:3 gespielt. Auf der ungeliebten Asche ist der SV eigentlich gut ins Spiel gekommen, lag nach 20 Minuten aber 0:1 und nach einer halben Stunde 0:2 zurück. Dem zweiten Treffer ging wohl ein Handspiel voraus, was der Schiedsrichter aber nicht sehen konnte, weil es keinen Schiedsrichter gab. Dem erfahrenen Petar Radovanovic war es egal, der „Zehner“ lupfte kurz vor der Pause zum 1:2 ein („Der hat doch mal höher gespielt!“). Nach der Pause kippte das Spiel immer mehr zugunsten der Schwarz-Gelben, Peter Schrade konnte eine der vielen St. Töniser Chancen zum 2:2 nutzen. Erneut die Preussen, die nur mit zehn Mann angetreten waren, allerdings wegen der Chancengleichheit durch unseren Nobbi Bader verstärkt wurden, erzielten das 3:2. Das konnte der SV natürlich nicht auf sich sitzen lassen und schoss noch zumindest das 3:3. „Wir haben den Preussen eigentlich zwei Tore geschenkt – und zu viele Chancen ausgelassen“, zeigte sich Manuel Kohtes nachher mehr mit dem Spiel als mit dem Ergebnis zufrieden.

Aufstellung SV: Kohtes – Petrick – Schänzer, Holt – Liptow, Blenkers, Antoniadis – Ahl, Radovanovic – Schrade, Wolf.